Hochzeitsfotograf. Klassische- und Reportagefotografie
Die moderne professionelle Hochzeitfotografie wird in zwei Variationen gemacht: Klassische- und Reportagefotografie.
Zu erst gab es nur die klassischen Aufnahmen. Das sind die sogenannten Theaterfotos. Dabei werden von dem Bräutigam und der Braut bestimmte Posen, Gesichtsausdrucke und Emotionen erwartet, die dann festgehalten werden. Fotos dieser Art werden gerne in die Fotoalben und Fotorahmen gestellt. Mit der Erscheinung der kompakten Fotokameras, also etwa in den 30-igern des 20. Jahrhundert, entwickelte sich ein anderes entgegengesetztes Genre der Hochzeitsfotografie, die Reportageaufnahmen. Das Unterschied bei solchen Aufnahmen ist, dass der Fotograf hält die Momente fest und dabei unsichtbar bleibt. Das Brautpaar und die Anwesende werden auf keine Weise vom Fotografen beeinflusst. Die ganze Natürlichkeit, Ungezwungenheit des Geschehens wird genau mithilfe der Theaterfotos übermittelt.
Andere Möglichkeiten für Hochzeitfotos sind das Fotoshooting vor der Hochzeit, die Studioaufnahme, die Außenaufnahme (der Fotograf kommt mit seiner Ausrüstung zu dem Brautpaar). Es werden gerne die modernen Möglichkeiten der Fotokunst angewendet: die sogenannten Altertümlichen Fotos, verwaschene Fotos und Bilder mit vielen anderen Effekten, schwarz-weiße Fotos, farbige Bilder und noch vieles mehr. Besonders beliebt sind heute die Hochzeitscollagen.
Die Kunst des Hochzeitsfotos beinhaltet viele verschiedene Genres. Der Fotograf kann als einfacher Zeuge des Geschehens anwesend sein und dabei alles nur steif fotografieren. Oder aber zeigt sich der Fotograf als Künstler und sucht dabei die unterschiedlichste Perspektive, kreiert Inszenierungen, Szenarien, zieht das Brautpaar in verschiedene Aktionen ein und hält die glückliche Momente fest. Ein erfahrener Hochzeitsfotograf mischt oft auch beide Genres. | Oldenburg Osnabrück Pforzheim Potsdam |
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